Trainingsziel Sensomotorik

Laufen, Autofahren, Bohren – das alles sind sensomotorische Leistungen. Der Begriff Sensomotorik setzt sich zusammen aus Sensorik und Motorik. Sensorik bezeichnet die Aufnahme und Verarbeitung von Sinnesreizen. Daran beteiligt sind zum einen spezielle Sinnesorgane, mit denen die Reize empfangen werden. Neben Augen, Ohren, Nase, Zunge und Haut gibt es auch kleinere Reizrezeptoren, die u.a. in Muskeln und Gelenken zu finden sind. ... mehr...



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Sensorik und Motorik

Das Gehirn ist die verarbeitende Einheit im sensorischen Prozess. Weitergeleitete Reize werden hier identifiziert, eingeordnet und bewertet. Die Sensomotorik stellt eine Verbindung zwischen Sensorik und Motorik her. Dabei ist die Motorik gewissermaßen die vom Gehirn gesteuerte Reaktion auf einen Sinnesreiz. Und diese Reaktion erfolgt in Form von Bewegungshandlungen.

Sensomotorisches Training

Für motorische Reaktionen verantwortlich sind Nervenbahnen und Muskeln. Über die Nervenbahnen werden Impulse an entsprechende Muskeln gesendet. Diese kontrahieren und lösen so eine Bewegung aus: das Bein schwingt nach vorne, der Finger wird abgespreizt. Ins Bewusstsein treten diese Prozesse meist nur, wenn wir willkürlich eine Bewegung erzeugen oder etwas neu erlernen.

Beim sensomotorischen Training geht es darum, das Zusammenspiel sensorischer und motorischer Prozess zu optimieren. Dazu gehört es zum einen, die Wahrnehmung zu schulen, zum anderen, koordinative Fähigkeiten zu verbessern. Besonders wichtig ist sensomotorisches Training im Rahmen der kindlichen Entwicklung, der Verletzungsprophylaxe im Alter, aber auch nach Verletzungen. Die passenden Trainingsgeräte für alle Alters- und Zielgruppen finden Sie bei uns im Shop.

Kinder und Jugendliche fördern

Laufen, Springen, Werfen – all das erfordert ein koordiniertes Zusammenwirken sensorischer und motorischer Prozesse. Sich diese Fähigkeiten anzueignen, ist Teil der gesunden kindlichen Entwicklung. Verzögerungen können vor allem durch Bewegungsmangel entstehen. Mögliche Folgen sind Wahrnehmungsstörungen und Fehlhaltungen. Umso wichtiger ist eine sensomotorische Förderung schon im frühen Kindesalter.

Bewegungsspiele oder ein Bewegungsparcours sind ideal, um Wahrnehmung und Koordination spielerisch zu fördern. Kindgerechte Trainingsgeräte wie der SensoPfad von Erzi bieten wechselnde Sinnesreize und sind zugleich eine tolle Balanciermöglichkeit. So lässt sich nicht nur der Tastsinn trainieren, sondern auch die Kommunikation mit dem Gleichgewichtssinn.

Koordination und Beweglichkeit im Alter

Das, was für Kinder gilt, gilt genauso für Senioren. Mit zunehmendem Alter verringert sich die Leistungsfähigkeit des sensomotorischen Systems. Ein gezieltes Gegensteuern trägt dazu bei, die Beweglichkeit und damit auch die Selbstständigkeit im Alltag aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig sorgt das Training koordinativer Fähigkeiten und eine Kräftigung der Muskulatur dafür, dass sich ältere Menschen sicher bewegen.

Trainingsgeräte wie der Touch Ball stimulieren die Sinneswahrnehmung und lassen sich leicht fangen. Das Senso Balance Kissen bietet nicht nur ein sensorisches Training, sondern kann auch für Gleichgewichtsübungen eingesetzt werden. So lässt sich das Risiko von Stürzen und Verletzungen effektiv minimieren.

Sensomotorik in Therapie und Rehabilitation

In Mittelpunkt von Therapie und Rehabilitation steht der Wiederaufbau gestörter sensomotorischer Funktionen. Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates beeinträchtigen häufig auch sensorische Prozesse. Durch die enge Verknüpfung hat das wiederum unmittelbare Folgen für motorische Fähigkeiten.
Ziel therapeutischer Übungen ist es, die Wahrnehmung und die zielgerichtete Umsetzung in Bewegungshandlungen zu verbessern. Dazu gehören auch die Kräftigung und Entspannung der Muskulatur. Hilfsmittel wie das Pedalo Greifer-Set wurden speziell für therapeutische Zwecke entwickelt und lassen sich in zahlreichen Übungsformen nutzen.

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