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10 Übungen für einen starken Core

Fairplay Sporthandel Sven Lange
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Wer seine Körpermitte trainiert, stärkt nicht nur die Bauchmuskeln, sondern tut dem gesamten Körper etwas Gutes. Rumpfmuskulatur, Haltung, Gleichgewicht und Stabilität profitieren nachhaltig. Und das Beste: Ihr braucht dafür kein Equipment – nur euer eigenes Körpergewicht.

In diesem Beitrag zeigen wir euch zehn effektive Core-Übungen, die ihr überall durchführen könnt – ganz ohne Geräte. Wenn ihr regelmäßig trainiert, werdet ihr schon bald merken, wie sich Kraft, Stabilität und Bewegungsqualität verbessern.

Warum Core-Training so wichtig ist

Die Core-Muskulatur umfasst Bauch, Rücken, Hüfte und Beckenboden . Sie ist die zentrale Verbindung zwischen Ober- und Unterkörper. Ein starker Core bedeutet:

  • Stabilität in der Wirbelsäule
  • Schutz vor Rückenschmerzen
  • Verbesserung der Haltung
  • höhere Leistungsfähigkeit in Alltag & Sport

Die 10 besten Core-Übungen ohne Geräte

Um euren Rumpf in Schwung zu bringen, braucht ihr keine teuren Geräte oder komplizierte Pläne – nur den eigenen Körper. Eine Fitnessmatte bietet euch bei Übungen im Liegen oder Stützen eine komfortable Unterlage. Tipp: Führt das Workout idealerweise drei Mal pro Woche durch – entweder als kurze Trainingseinheit oder integriert in euer Training.

1. Bergsteiger (Mountain Climbers)

Diese Übung aktiviert die gesamte Rumpfmuskulatur und bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung. So geht’s: In der Liegestützposition die Knie abwechselnd Richtung Brust ziehen – entweder schnell und intensiv oder langsam und kontrolliert.

Core Übung Bergsteiger

2. Unterarmstütz (Plank)

Der Klassiker für Core-Spannung und Haltekraft. So geht’s: Unterarme und Zehenspitzen stützen den Körper in gerader Linie. Spannung für 45–60 Sekunden halten.
 Variante: Hebt ein Bein, einen Arm oder einen Arm und ein Bein diagonal ab.

Core Übung Unterarmstütz

3. Seitlicher Unterarmstütz (Side Plank)

Trainiert besonders die seitliche Rumpfmuskulatur. So geht’s: Seitlich auf dem Unterarm abstützen, der Körper bildet eine Linie. Oberes Bein und Arm gestreckt anheben.


Core Übung Seitlicher Unterarmstütz

Variante: Erweitert die Übung dynamisch, indem ihr abwechselnd ein Bein abhebt, wieder absetzt, einen Arm unter den Körper durchführt, wieder hochführt usw.

Core Übung Seitlicher Unterarmstütz

4. Ausfallschritt mit Rotation

Mobilität trifft auf Kraft und Koordination.
So geht’s: Im Ausfallschritt den Oberkörper über das vordere Bein rotieren. Seiten wechseln.
 Variante: Rückwärts-Ausfallschritt oder Ergänzung durch Kurzhanteln.

Core Übung Ausfallschritt mit Rotation

5. Liegestütz mit instabilem Untergrund

Core-Spannung durch instabile Stützfläche.
 So geht’s: Hände auf einem Kissen, einer zusammengerollten Matte, einem Balance Pad oder einem Sitzball abstützen.
 In dieser Position Liegestütz durchführen und den Untergrund stabilisieren. Variante: Athletischer ist der Liegestütz mit gleichzeitigem Anziehen eines Beines. Dazu ist kein Sportgerät notwendig

Core Übung Liegestütz mit instabilem Untergrund

6. Skorpion

Dehnt die Vorderseite und aktiviert die diagonale Rumpfkette.
 So geht’s: In Bauchlage Hände zur Seite wegstrecken, so dass diese auf Schulterhöhe liegen. Die rechte Ferse zur linken Hand führen, ohne dabei die Hand zu bewegen. Der rechte Fuß beugt sich wie ein Skorpionstachel in Richtung Hand. Darauf achten, beide Schultern am Boden zu halten.

Core Übung Skorpion

7. Handlauf (Raupe)

Aktive Mobilisation & Rumpfspannung.
 So geht’s: Aus dem Stand mit den Händen nach vorne laufen, bis eine Plank entsteht, dann mit den Füßen in Richtung Hände laufen.

Core Übung Handlauf (Raupe)

8. Ausfallschritt mit Ellbogen zum Boden

Tiefes Stretching trifft auf Core-Stabilität.
So geht’s: Ausfallschritt nach vorne, dann angewinkelten Arm neben dem vorderen Fuß möglichst bodennah absenken. Aus dieser intensiven Position mit den Händen hochdrücken und die Knie strecken. Die Zehenspitzen des vorderen Fußes ziehen in Richtung Nase.

Core Übung Ausfallschritt mit Ellbogen zum Boden

9. Brücke mit Beinheben (Bridge)

Aktiviert Gesäß, hintere Kette und Bauch.
 So geht’s: In Rückenlage Becken heben, dann ein Bein leicht angewinkelt nach oben strecken und Spannung halten. Die Ferse des anderen Beins in den Boden drücken und vorsichtig in Richtung Gesäß ziehen.

Core Übung Brücke mit Beinheben

10. Sumo-Hocke mit Dehnung

Kombiniert Mobilität, Dehnung und Core-Spannung.
 So geht’s: Im schulterbreiten Stand die Hüfte beugen und die Fußspitzen greifen. Tief in die Hocke gehen und die Brust aufrichten. Dann die Beine strecken und weiterhin den Kontakt zu den Zehen behalten.

Noch effektiver: Kleine Tools für große Wirkung

Wenn ihr das Core-Training intensivieren wollt, könnt ihr ganz gezielt auf kleine Tools setzen:

Mit ihnen lassen sich die gezeigten Übungen variieren, neue Reize setzen und das Training abwechslungsreicher gestalten.

Fazit: Starker Core, starker Körper

Core-Training ist die Grundlage für eine stabile, aufrechte Körperhaltung, gesunde Bewegungsmuster und schmerzfreies Bewegen.
 Das Beste daran: Ihr könnt euren Rumpf jederzeit und überall trainieren – ganz ohne Geräte. Wenn ihr Abwechslung oder neue Impulse sucht, können euch Tiefenmuskeltrainer oder luftgefüllte Tools unterstützen.

💡 Fairplay-Tipp für Trainer, Pädagogen & Therapeuten: Die Übungen lassen sich individuell anpassen und in Gruppen, Kursen oder Einzelsituationen einsetzen – z. B. mit Kindern, älteren Menschen oder sportlich Aktiven. Für noch mehr Übungen mit kleinen Tools schaut regelmäßig auf unserem Blog oder Instagram-Kanal vorbei.